Das indische Wort „satkāra“ bedeutet übersetzt „gute“ oder „freundliche Behandlung“. In diesem Begriff steckt vieles, was für mich Yoga ausmacht: Eine gute und freundliche Behandlung nicht nur der Menschen um mich herum, sondern auch (und vielleicht an erster Stelle) meiner selbst. Konkret auf die Yoga-Praxis bezogen ist damit gemeint, dass ich meine eigenen Grenzen respektiere, meinen Körper in keine Asanas zwinge, die mir gerade nicht gut tun und andererseits aber ein Gespür dafür entwickle, was mit gut tut – und was eben nicht.
In der Tradition von T. Krishnamacharya ist dieser Aspekt zentral: Nämlich die Überzeugung, dass der Yoga an den Menschen angepasst werden muss und nicht umgekehrt. Deshalb gehen wir in unserer Asana-Praxis auch Schritt für Schritt vor (im Krama) und bieten dabei für jede Konstitution und jede Situation eine passende Variante an.
